Freitag, 15. Juni 2012

15.06.2012, Château de Bossey - Genf

Harte Fakten: 24 Kilometer, 4 Stunden 20 Minuten reine Marschzeit, Flachetappe, mehrheitlich auf Asphalt.

Nach der herrlichen Nacht im Schlossbett und dem feinen Frühstück lockt nochmals der Weg. Eher gemächlich starten wir in den letzten gemeinsamen Tag. Das Ziel ist in Sicht, die grosse Freude fehlt. Jedes geniesst für sich alleine nochmals das Unterwegssein. Der grünblaue See, das Montblanc Massiv, die Blumenwiesen, Ährenfelder, die ganze Schönheit, alles präsentiert sich uns ins seiner vollen Pracht.
Mit jedem Schritt rückt Genf näher. Die Flugzeuge über uns werden von Minute zu Minute grösser, Ortschaften ziehen an uns vorbei und plötzlich befinden wir und uns direkt am Seeufer auf Genfer Stadtgebiet. Bei einem Kaffeehalt nehmen Julia, Regi und Jörg, alten Traditionen folgend, ein Bad im kalten See. Zudem lassen wir einen Lenzburger-Stein, den wir 3 Wochen mitgeschleppt haben, im Genfersee versinken. So ist unsere Ankunft besiegelt.
Bei der Kathedrale von Genf geniessen wir in der Gruppe, aber auch jedes ganz für sich alleine, letzte intensive Emotionen. Viel gibt es dazu nicht zu schreiben, dies muss man erleben. Jakobus hat drei Wochen seine schützende Hand über uns gehalten, er hat uns hier auch empfangen. Wir sind angekommen, doch war nicht dies das Ziel. Wir waren zusammen unterwegs und hoffen auf weitere gemeinsame Wege.

Dankbar und enorm bereichert blicke ich auf die drei vergangenen Wochen zurück. Ein herzliches Dankeschön an alle, welche unsere Gemeinschaft seis durch Mitpilgern, Mithelfen oder durch die Begleitung mit guten Gedanken bereichert haben. Danke für eure Zeit, danke für eure Begleitung.

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